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Archäologische Prospektion und Ausgrabung in Balingen

 

Auftrag

Die Grundstücke Auf dem Graben 21 und 23 in Balingen sollen neu bebaut werden. Bei einer Überlagerung mit historischen Plänen ist zu erkennen, dass sich die Grundstücke im Bereich der ehemaligen Zwingermauer sowie eines Rundturms befinden. Um den Erhaltungsgrad der mittelalterlichen Stadtbefestigung zu klären, musste im Vorfeld der Baumaßnahme eine Prospektion stattfinden. Hierfür beauftragte der Investor die archäologische Fachfirma ArchaeoBW GmbH. Diese führte die Arbeiten vom 06. November 2018 bis zum 28. März 2019 durch.

 

 

Durchführung

Zu Beginn der Prospektion wurde der Abbruch vom Untergeschoss des Bestandsgebäudes begleitet, da im historischen Plan genau an dieser Stelle ein Eckturm der Zwingermauer verzeichnet ist. Hier wurde das aufgehende Mauerwerk fotografisch und beschreibend dokumentiert. Die beschreibende Grabungsdokumentation wurde digital mit einem Tablet durchgeführt. Die Daten können so schneller zur Weiterverarbeitung aufbereitet werden.

 

Es stellte sich heraus, dass die Kellerwände zwar älter anmuteten, hier jedoch nur die Steine der Stadtmauer wiederverwendet waren. Somit konnten diese abgerissen werden. Im Anschluss wurden der Oberboden nach und nach maschinell abgetragen und auf dem 630,25m² großen Gelände mehrere Schnitte angelegt. Zutage kam die sehr gut erhaltene, Nord-Süd-verlaufende Zwingermauer.

 

 

Aufgrund der Ergebnisse wurde die Prospektion verlängert und am 29. Januar 2019 beendet. Anschließend veranlasste das Landesamt für Denkmalpflege für die detaillierte Untersuchung des Turms und der Mauer eine Ausgrabung. Diese wurde vom 18. Februar bis zum 28. März 2019 ebenfalls von der ArchaeoBW GmbH durchgeführt.

Das Grabungsareal in Balingen

Rechts der Rundturm und links ein Teil der Zwingermauer

Abschluss

Dank der im November noch sehr freundlichen Witterung konnten die Grabungsarbeiten gut starten. Erst im Dezember und Januar wurde die Prospektion durch wechselndes Frost- und Tauwetter sowie durch Schneefall etwas behindert.

 

 

 

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